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5 Jahre nach dem Krankenhausdachmord - Kapitel 3.1

Kapitel 3.1 Der Snob brodelte vor Wut. Er wusste, würde er sich ausliefern, wäre das sein sicheres Ende. Das waren militante Verrückte. Alleine würde er der Situation sicherlich nicht Herr werden. Verbündete mussten her und wer käme da besser in Frage als Jay, Chris und Sep? Sie verband nicht nur grenzenloser YouTube-Reichtum, sondern auch die gemeinsame Freundschaft zu Dennis. Sie sollten also ein gewisses Interesse daran haben, ihn aus der Situation zu retten. Drei Telefonate, ein paar Bier und fünf Stunden später saßen die vier gemeinsam im Whirlpool auf Mallorca – Privatjet des Snobs sei Dank.„Okay, also nur damit ich das richtig verstehe: Vier Typen haben Brammen gekidnappt und wollen, dass du dich auslieferst?“, fragte Jay, während er sich eine Dattel im Speckmantel in den Mund schob.„Korrekt.“„Klingt uncool“, erwiderte Chris, „Schon einen Plan?“„Die Übergabe soll in einem verlassenen Lagergebäude stattfinden. Wir könnten die Polizei einschalten, aber ich habe da viele Feinde und so richtig an meine Unschuld, die natürlich überhaupt nicht zur Debatte steht, glaubt da auch niemand. Besser, wir nehmen die Sache selbst in die Hand – wie in den guten alten Rainbow Six: Siege-Zeiten.“„Bloß dass uns jemand mit Skill fehlt, wie Dhalucard“, gab Sep zu bedenken.Da mussten ihm alle zustimmen. Sie waren nicht gerade dafür bekannt, irgendwas gut zu können.„Nun, leider steht uns Dhalucard gerade nicht zur Verfügung. Am Telefon faselte er irgendwas von „CSGO“, „Major“ und „im Finale nur einhändig“. Keine Ahnung, was der schon wieder vorhat“, verriet Peter.Natürlich hatte er in Betracht gezogen, Dhalu zu dieser Mission hinzuzuziehen. Er wäre ohne Probleme alleine mit den Entführern klargekommen. Wahrscheinlich auch mit verbundenen Augen und auf einem Bein.Es herrschte kurz Stille, nur das Platzen der Blubberblasen des Whirlpools war zu hören.„Also?“ wollte Peter wissen.„Erledigen wir den Job“, sagte Chris.   Zwei Stunden später saßen sie im Jet. Der Snob hatte einen Plan des Geländes organisiert.„Ich werde mich gegenüber mit einem Scharfschützengewehr positionieren, von wo ich sie im Blick haben werde. Was wollt ihr machen?“„Ich habe einen Terroristen-Vernichtungsroboter entwickelt, der die Situation für uns klären sollte“, schlug Sep vor.„Ich würde sie einfach ausräuchern“, gab Chris gelangweilt von sich und schaute auf sein Handy. „Wie sagte schon irgendein Dichter oder Denker: Das Wort ist schärfer als das Schwert. Ich werde tun, was ich besonders gut kann: Mit Diplomatie Brammen befreien“, Jay war von dieser Idee wirklich überzeugt.   Für welche Lösung entscheidest du dich? 4.1. Sep4.2. Jay4.3 Chris  

5 Jahre nach dem Krankenhausdachmord - Kapitel 2.2

Kapitel 2.2 Peter wägte die Situation ab: Draußen stand ein wütender Mob, bewaffnet und scheinbar zu allem bereit. Mit seinem Rollator konnte er vielleicht den einen oder anderen rüstigen Rentner abhängen, die Leute da draußen sahen aber durchaus fit aus.„Verständigen Sie die Polizei, Alfred. Ich werde für ein paar Tage auf meine Villa nach Mallorca verschwinden, bis die Situation sich hier beruhigt hat.“„Wie sie wünschen, Mr. Smits.“Peter ging ins Herrenzimmer, wo neben dem Kamin eine große Standuhr aufgebaut war. Er entfernte die Glasabdeckung der Uhrzeiger und stellte den Stundenzeiger auf die 1 und den Minutenzeiger auf die 7. Dann klopfte er einmal auf einen Ziegel am Kamin und links von der Uhr öffnete sich eine Geheimtür.Der Fluchttunnel würde ihn zu einer Garage, einen Kilometer südlich des Anwesens führen, wo bereits ein vollgetankter AMG auf ihn wartete. Der Gang war natürlich rollatorgerecht, so dass er keinen Schritt machen müssen würde.   Zwei Tage später   Der Snob lag gerade auf seiner Liege auf dem mallorquinischem Anwesen und zappte durch das Nachmittagsprogramm, als er bei einem Nachrichtensender hängen blieb. Unten lief eine Laufschrift mit „+++EILMELDUNG+++“ durch das Bild.„... unserer Redaktion wurde vor einer Stunde folgendes Bekennerschreiben zugeschickt. Noch können wir die Echtheit nicht bestätigen“, sagte die Nachrichtensprecherin.Nun war das Interesse des Snobs endgültig geweckt und er hatte ein schlechtes Bauchgefühl bei der Sache.„Wir, die PeterHeißtMord-Fraktion, fordern, dass sich das gewissenlose Schwein sofort selbst ausliefert.“Der Snob musste schmunzeln, natürlich würde er das nicht machen. Was würden so ein paar Typen, die wahrscheinlich ihr ganzes Leben in der zweiten Reihe irgendwelcher erfolgreichen YouTube-Stars gefristet haben, schon ausrichten können? Ein paar YouTube-Klicks klauen?! Bei dem Gedanken brach er in lautes Gelächter aus.Aber die Nachrichtensprecherin lies weiter vor: „... ansonsten werden wir den Mitverschwörer Dennis Brammen am kommenden Tagesaufbruch hängen.“Vor Schreck spuckte Peter sein Helles quer über die Fliesen seines Anwesens.„Das haben die Bastarde nicht gemacht! Jeden, vor allem Jay, aber nicht Brammen.“   Was macht der Snob? Er stellt ein Team aus Experten zusammen, um Brammen zu befreien (3.1)Er stellt sich (3.2)

5 Jahre nach dem Krankenhausdachmord - Kapitel 2.1

Kapitel 2.1 „Mein Auto? Alfred, rufen sie die Polizei. Ich versuche es bis dahin mit Diplomatie.“„Wie sie wünschen, Mr. Smits.“ Alfred eilte davon.Peter steuerte seinen Rollator durch die Bibliothek und das Herrenzimmer auf das Eingangstor zu. Er holte einen kleinen Handspiegel aus einem der vielen Fächer an seinem Gefährt hervor, richtete sich noch kurz die Haare, räusperte sich und öffnete dann das Tor.„Was macht der Pöbel auf meinem Grundstück?“ Peter war sich sicher, dass er mit seinen diplomatischen Fähigkeiten die ganze Situation schon irgendwie beruhigen würde. Für einen Mann von Welt nur eine kleine Aufgabe.„Wie hat uns das Schwein gerade genannt?“, schrie ein bärtiger Typ aus der Menge.„Ich darf ja wohl bitten – ich bin nur leicht übergewichtig. Kein Grund, mich gleich ein Schwein zu nennen“, antwortete der Snob sichtlich pikiert.„Halt die Fresse und gestehe endlich den Mord an Viggo“, hallte es zurück. „Die Herrschaften, ich darf doch bitten. Das Ermittlungsverfahren gegen mich wurde eingestellt. Alle Ermittlungen verliefen im Sande und es war ein Unfall, den manch einer sicherlich als 'bedauerlich' titulieren würde. Wenn sie jetzt bitte mein Grundstück wieder verlassen würden.“Im Mob machte sich Ratlosigkeit breit und Peter war sicher, die Situation nun unter Kontrolle zu haben. Und dann flog der erste Molli auf sein geliebtes Auto.„Aufhören, hören sie auf!“, brüllte Snob und da zog man ihn schon aus seinem Rollator.Die Polizei würde ihm am nächsten Morgen aufgeknüpft an der Eiche in seinem englischen Garten vorfinden. Die Details möchte ich ihnen verschweigen. Aber lassen sie mich so viel verraten: Es wurde endlich Rache genommen.   Schaut so aus, als wäre der Snob gestorben! Gehe zurück und versuche es mit dem anderen Weg.

Leider falsch! :( Frage 2

Guter Versuch, aber mehr auch nicht!