PietCast #88 – Der Trump Cast

Donald J. Trump ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Mehr muss man nicht sagen.

Das Intro dürfte euch schon bekannt vorkommen! Vielen Dank erneut an Jakob!

– Peter

14 Gedanken zu „PietCast #88 – Der Trump Cast“

  1. Finde eure Herangehensweise an das Thema Wahl bisher wirklich gut – Danke dafür!
    Hatte befürchtet der Mememüll auf Facebook schwappt in eure Diskussion über..
    Gibt nunmal mehr Seiten als „Alle die Hillary wählen sind liberal und alle die Trump wählen sind dumm.“
    Kann ich mir den Pietcast wohl doch geben :D

  2. das Wahlsystem in den USA ist ganz einfach so geregelt, dass keine andere Partei außer die 2 etablierten an die Macht kommen können und das es allein ein (unverfälschter) Kampf zwischen denen 2 ist. Ansonsten würden die Menschen auch für andere Wählen. So können sie das zwar auch, aber im Endeffekt werden durch die Wahlmänner die stimmen zu 100% auf diese 2 verteilt. Ist also kompletter Müll wenn man bedenkt, dass jemand aus einem Einwohner-schwächeren Staat einfach mal 18% der Stimmkraft hat eines Einwohners aus Florida – hat 0 mit Demokratie zutun aber ist halt Amerika :)

  3. Die jungen Leute gehen halt nicht wählen. Hat man beim Brexit ja deutlich genug gesehen. Da sind über 2/3 der jüngeren Briten nicht wählen gegangen. Rechnet man die Wahlbeteiligung mit ein, gibt es diesen angeblichen Kampf zwischen alten und jüngeren Wählern nicht. Jüngere Wähler sind sogar das Problem, nicht die Älteren. Wären die unter 25 Jährigen wählen gegangen, hätten sie auch gewonnen.

    1. Aber man muss halt auch sehen, dass die jungen Leute oft nichts verdienen und keine Steuern zahlen und somit auch die Probleme der aktuellen Situation nicht kennen.

  4. Wenn man sich wirklich mir Politik auskennt und sich in den letzten Monaten unglaublich viel mit der US Wahl auseinander gesetzt hat, ist es wirklich ein Graus eure Politik Casts anzuhören… xD

  5. Hey PietsSmiet bzw Peter ich hätte mal eine bitte an euch könntet ihr (wenn es dem Autor der e-mail nichts ausmacht) die e-mail des Texaners bitte öffentlich machen.

  6. Nur mal kurz en Kommentar dazu, dass man in den USA ja keine Wahl außer die zwei Kandidaten habe und dass es in Deutschland ja besser sei:
    Man kann das Parteiensystem der USA einfach nicht mit dem anderer Länder vergleichen. Die US-amerikanische Verfassung sieht eigentlich keinerlei Parteien vor. Und man sagt auch, dass die USA eigentlich KEINE Parteien haben auch, wenn man erstmal denkt „Hä? Und was ist mit den Demokraten/Republikanern?“.
    Naja, die Sache ist diese:
    Du hast in den USA praktisch die Aufteilung in die Demokraten (eher links) und die Republikaner (eher rechts) (Sehr plakativ natürlich).
    Diese bilden quasi ALLE Parteien jenes Spektrums ab.
    Das heißt es gibt ne Umweltschutzpartei, die ist IN den Demokraten angelegt (Gibt natürlich auch Umweltschutz-Bewegungen bei den Republikanern).
    Um das mal nach Deutschland zu übersetzen:
    Wir haben gegenwärtig aktive Partein, die Chance in den Bundestag zu kommen, folgende:
    LINKE, Grüne, SPD, CDU, FDP, AfD.
    Hätten wir das US-Amerikanische Wahlsystem sehe es vermutlich so aus:
    LINKE+Grüne+SPD = Demokraten
    CDU+FDP+AfD = Republikaner

    Und alle Personen aus diesen Spektren haben auch die Möglichkeit Präsident zu werden. Dafür gibt es in den USA ja die sogenannten VORwahlen.
    Quasi wird vor den eigentlichen Wahlen gewählt, ob die Demokraten einen SPDler, Grünen oder Linken stellen. Genauso bei den Republikanern.
    Die Gewinner beider Seiten stehen dann zur Wahl zum Präsidenten.
    Wäre quasi so als würde es auch in Deutschland einfach zwei Wahlgänge geben.
    Erst wird zwischen Grünen, Linken, SPD /CDU, FDP, AfD jeweils der Kandidat gewählt und dann stimmt das Volk jeweils für einen der beiden Kandidaten ab.
    In der Praxis ist es in Deutschland ja auch so, dass es nur zwei Kanzlerkandidaten gibt: Entweder CDU oder SPD.
    Das US-Parteiensystem ist daher nicht undemokratischer, sondern einfach anders. Daher sind die politischen Einstellungen der beiden Parteien auch nicht so eindeutig, sondern hängen immer vom jeweiligen Kandidaten bzw. den einzelnen Personen ab. Gibt somit sehr rechte Republikaner, aber auch gemäßigte. Da ist es quasi viel offener und du bist nicht so stark an die Meinung deiner Partei gebunden.
    Daher ist es in House of Cards ja auch so, dass um jede Stimme der Abgeordneten (Auch aus der eigenen Partei) gekämpft wird, weil sich diese primär ihrer eigenen politischen Einstellung und dem Bundesstaat, indem sie gewählt wurden verbunden fühlen.
    Die Einteilung in Republikaner/Demokraten gibt daher nur ne grobe Richtung an, sagt aber nicht aus, wie du politisch wirklich exakt eingestellt bist.
    Das ist bei den deutschen Parteien ja schon wesentlich enger gefasst, auch wenn es da natürlich Flügel gibt.
    Hoffe, dass ich das einigermaßen verständlich rübergebracht habe :D

  7. Also mal ein Lob am Anfang. Es wird besser mit euch. Langsam habe ich bisweilen das Gefühl, da sitzen erwachsene Menschen vor dem Mikro.

    Wir haben das Jugendstrafrecht, dass können Richter, nach eigenem Ermessen noch auf 20-Jährige anwenden. Es wäre also kein Problem, 16-Jährige das Wählen zu ermöglichen und sie im Strafrecht nach ihrem Alter zu verurteilen.

    Also Thema Senders. Er hatte schon im Vorhinein keine Chance, da sich das DNC (Democratic National Committee), also der demokratische von Anfang an auf Clinton festgelegt haben. Er hatte keine Chance da sich die ganze Parteiführung gegen ihn gestellt hat, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Das ist auch einer der Kritikpunkte an Clinton, dass sie dabei mitgemacht hat.

    Zum Thema Politik und Wirtschaft. Was ist schlimmer? Jemand kommt aus der Wirtschaft in die Politik und sorgt dann dafür, dass die Interessen seines ehemaligen Arbeitgebers betrachtet werden. Oder aber, ein Politiker verfolgt Interessen eines Wirtschaftsunternehmens, weil dieses ihm einen Arbeitsplatz nach der Politikkariere zusichert.

    Ihr seht, beide Möglichkeiten sind gleich Problematisch. Die müssen gar keine „Praxiserfahrung haben“. In der Politik geht es immer nur um Kompromisse. Politik ist der gelebte Kompromiss. Dazu muss man aber ALLEN Interessengruppen zuhören. Jemand der aus der Wirtschaft kommt, ist von Anfang an schon nicht mehr neutral.

    Das sieht man auch an der Rentenreform. Wir haben jetzt schon gefühlt die 30. Reform der Reform, weil versucht wird die Interessen der Wirtschaft zu wahren (mit privater Rentenversicherung lässt sich viel Geld machen) aber auf der anderen Seite, das ganze Rentensystem nicht ganz im Klo runter zu gehen darf. Die Menge an Rentnern die wir haben, sind halt Potentielle Wähler auf die man angewiesen ist.

  8. Schaßaugeter leitet sich übrigens von
    Schaß = Scheiß
    Auge = Auge
    ter = ter
    ab.

    Also der mit den Schaß/Scheißaugen :D
    Müsst euch mal Mundl anschauen, österreichische Kulturgutserie, da kommt das Wiener Herz zum Strahlen ;)

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