PietCast #86 – Titanen und andere Ungeheuer

Die Titanen sind da! Titanfall 2 ist raus gekommen und Brammen hats schon gespielt. Skyrim: Special Edition ist raus gekommen und Pedda hats schon gespielt. Civilization 6 ist raus gekommen und alle habens schon gespielt. Gwent Alpha ist raus gekommen und Pedda hats gespielt.

Ganz schön viel raus gekommen.

Das Intro dürfte euch schon bekannt vorkommen! Vielen Dank erneut an Jakob!
– Peter

8 Gedanken zu „PietCast #86 – Titanen und andere Ungeheuer“

  1. Bei der CETA Geschichte habt ihr für mich einen Aspekt komplett aus den Augen gelassen und zwar, dass die reichen Europäer den Afrikanern das Geld noch mehr aus der Tasche ziehen wollen. Wodurch sie das machen, da bin ich mir jetzt nicht exakt sicher #gefährlichesHalbwissen , aber ich meine sie wollen die Produkte noch billiger aus Afrika exportiert bekommen (wahrscheinlich geringere Zölle dann). Also die Reichen sollen noch reicher werden und die Armen noch ärmer mit anderen Worten und das finde ich ne Riesensauerei, vor allem weil sie mal nicht so tun sollen, als wenn die Zölle ein Riesenproblem wären. Dann sind wir gefühlt wieder in der Kolonialzeit angekommen und beuten die Afrikaner bis zum geht nicht mehr aus.

    1. Dir ist aber schon klar, dass die Zölle, die die „reichen“ Länder bestimmen können – nämlich die, die bei der Einfuhr anfallen (mal angenommen es geht um Import aus Afrika) auch „für“ die „reichen“ Länder sind? Sprich das sind deren Einnahemen.
      Wie sollen den, wenn die wegfallen würden, den Afrikanern das Geld aus den Taschen gezogen werden ?

  2. Alter Schwede ihr und Glücksspiel…furchtbar.
    Wie naiv muss man sein um diesen Käse zu glauben? Wenn es wirklich so wäre, warum nutzen dann nicht Profis diese Technik? Richtiiig, weils eben nicht so einfach ist und schon gar nicht so funktioniert…!!!
    Denn es gibt immer einen „Hausvorteil“ oder auch die 0 bzw. in Amerika die doppel 0. Sprich deine Chance zu gewinnen ist an sich schon mal immer UNTER 50%! Weiterhin musst du sehr viel Eigenkapital zur Verfügung haben und es darf KEIN Tischlimit gegeben sein. Aber genau das gibt es halt in den Spielhallen IMMER! Weiterhin muss du natürlich bedenken, dass die Chance zu verlieren IMMER über 50% liegt (durch eben den Hausvorteil) und somit eine Pechsträhne immer wahrscheinlicher ist. Wenn du dann mal VOR erreichen des Tischlimits gewinnst, holst du maximal deinen Einsatz plus eins raus…
    Kleine Rechnung: Das Limit liegt bei sagen wir 100€ und es muss immer mindestens1€ gesetzt werden. Wie oft dürften wir dann am Stück nach dieser Theorie verlieren (es steht immerhin 51,4% oder 52,8% pro Runde gegen uns) wenn wir bei jeder Niederlage verdoppeln? Ganze sechs (6!) Mal! Danach ist Ende im Gelände und wenn du die 64€ verlierst, sind die 64€ halt weg und du müsstest von vorne beginnen. ;) Der niedrige Gewinn sorgt halt dafür, dass du ewig lange spielen und auch immer mal gewinnen müsstest (bevor das Tischlimit/Betting-Limit erreicht wurde). Gleichzeitig ist die Chance zu verlieren eben immer größer, als zu gewinnen…und das Risiko nach dem jetzt von mir berechneten 6. Coup zu gewinnen oder eben die Kohle komplett zu verlieren und wieder von Vorne beginnen zu müssen ist extrem groß. Diese Taktik macht also keinen großartigen Sinn!
    Die einzige halbwegs logische und vernünftige Taktik ist halt zu schauen welche Zahlen öfter gewinnen bzw. öfter vorkommen, denn durch den Fertigugnsprozesse,Temperaturänderungen, täglicher Wechsel der Kesselzylinder etc. (kleine Abweichungen hier und da) sind die Kessel natürlich nicht perfekt rund und die Zahlen kommen nicht alle mit der gleichen Wahrscheinlichkeit vor, sondern haben dadurch minimal andere Wahrscheinlichkeiten (und das ist logischerweise an jedem Tisch und auch täglich anders und somit total schwer herrauszufinden). Somit kann man nur durch langes beobachten oder herantasten eine Art Favorit sich gedanklich erstellen und demnach dann wetten. Allerdings werden halt täglich „Wartungsarbeiten“ durchgeführt oder ein Tisch wird nicht lange über viele Stunden bespielt, um eben solcher Taktiken vorzubeugen… Es ist also keine wirkliche Strategie oder 100%Taktik!
    Roulette ist halt kein Poker bei dem man Menschen „lesen“ muss, sondern eben ein Glücksspiel!

    Naja und bei CETA würde ich mich an eurer Stelle zunächst erstmal vernünftig informieren, bevor ich solch gefährliches Halbwissen vom Stabel lasse… In Afrika verkaufen wir Geflügelabfälle für weniger als die dortigen Geflügellzüchter für ihr frisches Geflügel verlangen. Somit werden Arbeitsplätze zerstört und zwar nicht bei uns, sondern in Afrika! Das hat was mit „Wirtschaft der Masse“ (so nenn ich es hier mal) zu tun. Wir haben son Haufen von dem Müll, dass wir es quasi verschenken können (getarnt als Chicken Nuggest oder was weiß ich). Der Bauer kann das dort allerdings nicht, weil er halt Futter etc. zahlen muss. Sooooo und jetzt münzen wir das mal auf CETA um. Kanada will uns genmanipulierten Mais oder Hormonfleisch verkaufen. Stellt das in die Läden von mir aus auch mit Kennzeichnung, weil das ja hier so Standard ist. Es wird erstmal eine gewisse Skepsis unter den Kunden herrschen und man kauft den Kram halt nicht und muss es dann verramschen. Jetzt kann der Konzern lustigerweise in einem NICHTÖFFENTLICHEN Gericht was zudem noch von Lobbyisten betrieben wird die ständig die Plätze tauschen (einfach mal Schiedsgerichte oder auch Investorenschutz googlen) seine Schadensersatzforderungen stellen und gleichzeitig politisch den Staat erpressen doch tatsächlich die Kennzeichnungspflicht mit solchen Klagen auflösen. Denn der Staat zahlt den Spaß vllt. ein bis dreimal,und wir als bürger zahlen dann den Scheiß als Bürger. Beim vierten Mal ist der Bürger vllt. nicht mehr bereit mehr Steuern zu zahlen und somit muss der Staat wohl einlenken und den Standard streichen. Das Produkt bekommt nen neuen Namen wird beworben und der Kunde frissts. Die Folge? Naja die hiesige Landwirtschaft wird platt gemacht, da der Spaß aus Kanada natürlich günstiger ist als die vernünftige Aufzucht von Tieren oder Pflanzen…
    Und nur weil dieses Dreckssystem bereits in Deutschland zur Anwendung kam, muss ich es doch nicht auch noch weltweit ausdehnen, oder? ich meine ist schließlich schlimm genug das RWE oder auch andere Konzerne mit dieser Methode Politik machen können. Wobei ohne Staat die Atomkraft nie funktioniert hätte…alle Kernkraftanlagen mussten gewaltigst subventioniert werden auch dazu empfehle ich einfach mal etwas Recherche. Weiterhin hätte CETA solche Möglichkeiten wie Privatisierung öffentlicher Aufgaben… Ich glaube die Berliner wissen was die Privatisierung von Wasser bedeutet (Stichwort: Veolia)…nur kann man das dann eben nicht mehr einfach so rückgänig machen…
    Die DDR-Bürger kennen solche ähnlichen Geschichten schon als man an die BRD angegliedert wurde. Damals war auch alles Ostdeutsche schlecht und man musste erstmal alles zerschlagen oder umkrempeln…und ich habe ganz schwer die Befürchtung das uns mit CETA (die Hintertür von TTIP) oder auch TTIP genau der gleiche Spaß nochmal ins Haus steht. Dann werden erst teuer erkämpfte Standards und Normen wieder „angepasst“ und zwar nicht unbedingt zum Guten für den Bürger, sondern zum Guten für die jeweiligen Konzerne und das ist das eigentliche Problem. Das nächste problem ist, wenn man den Scheiß dann einmal unterschrieben hat, kann man das nicht mehr einfach so kündigen… In unseren Medien wird auch immer mehr Propaganda für diese Abkommen gemacht eben weil die Bevölkerung so krass dagegen ist, man braucht sich allein nur Gabriels Meinung vor der Bundestagswahl anhören und sie mit der jetzigen vergleichen. Dazu immer diese ach so tollen Wunder, die durch etliche Studien jedesmal widerlegt wurden… Man berichtet von „Ausschreitungen“ einiger weniger Idioten bei den Einheitsfeierlichkeiten in Dresden, aber lässt die Demos wo teilweise 100.000Menschen gegen CETA auf die Straße gehen völlig unkommentiert oder kommentiert dann auch noch genau gegen diese Leute… Zu diesem Thema bleibt nur die Empfehlung: Beschäftigt euch mal mit: Jung&Naiv oder Rayk Ander auf Youtube oder mit dem Aufwachenpodcast (Nein, das hat nix mit Aluhüten etc. zu tun, sondern mit Medienkritik)…

    Beste Grüße

  3. Die Einstellung von Brammen ist wirklich höchst bedenklich und beängstigend. Konzernen so viel Macht einzuräumen, Gesetze in anderen Ländern anzufechten, Bauernsterben hinzunehmen, sich in Abhängigkeit von anderen Ländern zu begeben.

    Und das „zum Wohlstand aller“. Ja klar, und weil wir gerade so wenig Arbeitslosenprobleme haben lassen wir unsere qualitativen, fair bezahlten Arbeitserzeugnisse mit Billigschrott unter sehr fragwürdigen Bedingungen vergleichen. Na klar greifen dann die meisten, die nicht so viel Geld an der Backe haben, lieber zu einem qualitativ fragwürdigeren Produkt als sagen wir den 3-fachen Preis zu bezahlen. Das gibt unseren Bauern und Kleinerzeugern den letzten Rest. Aber klar, die großen Konzerne freuts. Gehts der Wirtschaft gut, gehts uns allen gut.

    Mann, mann, mann. Teilweise merkt man schon ein bisschen, dass Brammen nur sehr theoretisch etwas mit der wirklichen Arbeitsfinanzwelt zu tun hat.

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