PietCast #130 – Bitcoins Schmipcoins

Wird dieser Text eigentlich gelesen? Bin mir gar nicht sicher, für wen ich den jede Woche schreibe? Warum sitze ich hier meine fünf Minuten und tippe das runter? Existiert dieser Text überhaupt, wenn ihn keiner liest? Und was hat das mit Kim Jong Un zutun? SINNKRISE!!

Über die Kimmi-Kimme reden wir auch im Podcast. Und über Bitcoins. Generell reden wir über viele Themen, von denen wir extrem viel Ahnung haben. Ihr kennt das mittlerweile. Spiele-News sind übrigens auch dabei. Und Divinity: Original Sin 2.

Ich wünsche euren Fußnägeln viel Spaß beim einrollen,
Pedda

12 Gedanken zu „PietCast #130 – Bitcoins Schmipcoins“

  1. christian sagts doch, darknet
    frage beantwortet
    der bitcoin ist die anonyme währung des online-schwarzmarkts, wo umgerechnet milliarden fließen lol

  2. Also hier mal einige Anmerkungen:

    1. Ich höre alle meine Podcast auch auf erhöhter Geschwindigkeit, weil mir Menschen zu langsam Reden. Moderne Algorithmen gleichen die Tonhöhe aus, so dass die Stimmen nicht komisch klingen.

    2. Nein Touch-ID ist nicht sicher. Das wurde schon am ersten Tag nach der Veröffentlichung geknackt. Es gibt Anleitungen wie man mit Material aus dem Baumarkt einen Silikonfinger herstellt. Den Abdruck nimmt man vom Iphone selbst, sind ja genug auf dem Gerät.

    3. Erinnert euch mal an MW2, da wird gezeigt, was passiert wenn eine Atombombe in großer Höhe explodiert.

    4. China und Russland haben ein Interesse daran, dass der Status Quo, in Nordkorea bleibt. Die Tatsache, dass man die USA abfucken will ist unbedeutend. Stellt euch vor, der Regime in Nordkorea bricht zusammen.
    Auf einmal gibt es 24 Mio. Flüchtlinge die versuchen nach Russland, China und Südkorea weg zukommen. Zudem muss Nordkorea als Land komplett aufgebaut werden. Da gibt es keine Wirtschaft nur Kohlfelder und das Militär (und eine winzige Sonderwirtschaftszone). Die Kosten würden Südkorea ruinieren.
    Außerdem gäbe es dann die alten nordkoreanischen Machteliten, einen großen Teil der Bevölkerung der militärisch ausgebildet und indoktriniert ist.
    Also alles in Allem, ein guter Nährboden für einen Bürgerkrieg. Diktaturen sind zwar menschenverachtend aber politisch stabil. Erinnert euch daran was im Irak, Afghanistan und Libyen passiert ist.

  3. Ei ei ei….
    Also schon wieder nen Fettnäpfchen im Bezug auf Außenpolitik…
    Jungs, der „kleine Dicke“ will im Grunde nur Verhandlungen ohne irgendwelche Vorwegergebnisse. Die Atombombe ist für ihn und sein Land nix anderes als eine Lebensversicherung.

    Denn wenn da auch nur irgendwer einmarschiert, könnten theoretisch die Dinger abgeschickt werden und wie ihr bereits festgestellt habt ist es bis zum US-unterstützen Südkorea nicht weit… Nordkorea muss gar nicht bis zur Westküste der USA schießen, es reicht Südkorea bzw. der von euch benannte Stützpunkt und das schaffen die Raketen locker, die Reaktionszeit für „Gegenmaßnahmen“ sind durch die geringen Entfernungen so dermaßen kurz, dass solche Maßnahmen sogar unmöglich sind. Ich glaube, Kim ist auch klar (dumm und weltfremd ist er ja nicht, hat er doch in der Schweiz studiert), das er bei einem Einmarsch nur verlieren kann und würde gerade deswegen noch viel eher auf den berühmten „Knopf“ drücken und genau das ist doch die Angst des Westens, dass er die Dinger im Fall X auch definitiv einsetzt…

    Zum Vergleich: Im kalten Krieg wurden Raketen entwickelt, die innerhalb von 4 Minuten von Zentralrussland (Moskau) bis in die USA (Washington) fliegen können und andersrum. Die Gegenmaßnahme sah, Stand damals (wie es heute ist, keine Ahnung, aber vermutlich ähnlich), im Grunde so aus, dass wenn der eine den Start einer Rakete vom „Feind“ bemerkt, halt ebenfalls auf den Knopf drückt. Sprich selbst wenn bei dem einen das Ding in einer Minute einschlägt, hat er ebenfalls mindestens eine Rakete losgeschickt, die wiederum beim Gegner Menschen töten wird. Deswegen will man ja nicht, dass „böse Staaten“ diese Waffe haben, weil man eben nix gegen machen kann und im Zweifel definitiv Millionen unschuldiger Menschen sterben würden, weil die Koordinaten natürlich klar sind und im Falle X nicht nur eine Rakete startet, sondern mehrere 100.
    Denkt diesbezüglich einfach mal an die militärischen Strategien zu Zeiten des kalten Krieges in Deutschland. Da wurden z.b. für den Raum Dresden 20 (oder mehr!) Atombomben vorgesehen als „Präventivschlag“ wohlgemerkt… Deutschland wäre im Falle X einfach ein rießiger Krater gewesen und Europa unbewohnbar, wegen der Strahlung…
    Die Panik „des Westens“ vor der Bombe in Kims Händen beruht, in meinen Augen, allerdings nicht nur auf deren Zerstörungskraft… denn hat er diese müsste man ja dann auf Augenhöhe verhandeln und ich glaube genau das ist eher das Problem vieler westlicher Staaten…

    Lasst es mich mal etwas erklären:
    Wir sehen immer nur den einen Provokateur, Nordkorea, aber wer kreuzt denn seit Jahrzehnten vor deren Küste und damit Haustür und hält militärische Manöver ab? Richtig, die USA… Nordkorea fordert seit Jahren, dass diese Manöver aufhören und wurde dafür stets belächelt, selbst als sie ebenfalls als Reaktion manöver abgehalten haben (so nach dem Motto: „Was willst du kleiner Diktator denn gegen machen wenn nicht, mit deiner Gurkentruppe uns angreifen?). Also sorgt er nun dafür, dass er auch ernst genommen wird und bastelt an Atomwaffen rum. Siehe da als die ersten Raketen wirklich abheben, wollen plötzlich alle verhandeln, aber Kim möge doch bitte vorher sein Atomprogramm einstellen. Entschuldigung, aber so blöd wird kein Diktator sein… schließlich hat er es zuvor ja ohne versucht und jetzt aufzuhören wo er doch plötzlich als Bedrohung wahrgenommen wird, wäre für jeden Diktator und sein Land fatal. Denn sobald er die Bombe hat und auch entsprechend „verschicken“ kann, muss die Welt wohl oder übel mit ihm auf Augenhöhe verhandeln und ihm auch zuhören, denn dann ist es vorbei mit der Arroganz (von wegen: was willst du schon machen?) mancher westlichen Staaten.

    Kurz um:
    Wäre man von Anfang an vernünftig darauf eingegangen, gäbe es vermutlich diese Eskalation gar nicht. So gibt es natürlich eine die zudem noch den Diktator stärkt, weil die USA durch Sanktionen und Strafen sich ja wirklich zum Feind machen oder wie letztens mit der Aussage „Die betteln um Krieg“ quasi einen Einmarsch nahelegen…

    Warum wirken die Sanktionen nicht wie gewollt?
    Nun es gibt halt mehr Staaten als die paar großen Industrieländer, die Sanktionen verhängen und sich beteiligen… Es ist im Grunde wie damals im Iran… 21 Nationen (glaube ich) haben sich an den Sanktionen beteiligt der Rest hat drauf geschissen und Geld gemacht. Gleiches in Russland wo die Ammis z.B. zwar offiziell die Sanktionen mittragen, aber inoffiziell trotzdem Geschäfte machen… Ähnlich läuft es halt in Nordkorea… dann gibt es halt kein Nescafe oder deutschen Stahl, sondern indonesichen Stahl und der Kaffee kommt aus’m Kongo… oder so ähnlich.

  4. Ich lade den Pietcast immer auf meinem Handy runter (um ihn immer mal zwischendurch zu hören) und während der paar Sekunden in denen das passiert lese ich mir immer deinen Text durch um so einen gewissen Überblick über die Folge zu bekommen. Im Anschluss höre ich mir das ganze dann an.

  5. Ich lese den Text immer bevor ich mir die Folge anhöre.

    Im Bezug auf Nordkorea gibt es eine Menge Probleme, nicht nur die Atombombe, sondern auch die gegenseitige Eskalation. De meisten betrachten die Bombe als Lebensversicherung für Nordkorea, obwohl es daran inzwischen auch Zweifel gibt. China hat ein Interesse daran Nordkorea nicht aufzugeben, denn sonst hätten sie ein Partnerland der USA (Südkorea) direkt nebenan. Außer ist da das Problem eines zusammengebrochen Staates: Wer kommt für die ganzen Maßnahmen auf? Wer baut Infrastruktur? Wer beherbergt und schult die Einwohner? Das sind alles Fragen die damals die BRD bei der Wiedervereinigung gequält haben, aber in Korea ist das alles noch viel schlimmer. Selbst heute Spürt man die Folgen der Wiedervereinigung im Osten noch. Wie muss das erst da sein?

  6. Wenn die USA und Nordkorea alleine auf der Welt wären, wäre die Situation einfach. Die USA würden einfach in Nordkorea einmarschieren. So einfach ist die Situation jedoch nicht. Den USA sind die Hände gebunden, da Russland und China im Zweifelsfall auf Nordkoreas Seite stehen würden.

    1. Es gibt seit 30 Jahren Sanktionen gegen Nordkorea. Fakt ist: Die Sanktionen gegen Nordkorea bringen nichts, da Kim Jong Un immernoch alles bekommt was er braucht

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