PietCast #102 – Frauenquote und PewDiePie

Folge 102 startet mit einer riesen Diskussion über PewDiePie und ob er ein Antisemit ist oder einfach nur eine Linie überschritten hat. Die große Frage: Was darf Satire? Wo ist die Grenze?

Und direkt im Anschluss gab es eine hitzige Debatte über die Frauenquote. Sollten Männer und Frauen anhand eines Stellenprofils angestellt werden, oder sollte es eine Quote geben? Was traut man Frauen im Allgemeinen zu und warum gibt es überhaupt eine Debatte über eine Frauenquote?
All dies von uns für euch im großen Diskurs.

Sep war bei der ESA, der Europäischen Weltraumorganisation und durfte ein Astronautentraining absolvieren und gibt Auskünfte darüber, was für Belastungen  Astronauten aushalten müssen.
Und natürlich gibt es dann wieder die schönen E-Mails am Ende.

– Br4mm3n

52 Gedanken zu „PietCast #102 – Frauenquote und PewDiePie“

  1. Huiuiui, ich höre eure Podcasts eigentlich gerne, Aber der hier ist (am anfang) nicht so gut anzuhören. Ich bin zwar erst bei Min. 25, aber bei der Sache mit pewdiepie habt ihr einige Dinge, die wichtig waren, um die Situation zu verstehen und einordnen zu können, nicht genannt, was ihn in einem viel schlechteren Licht stehen lässt, als er es verdient hat. Meine Meinung ;D
    Hätte gerne piets Meinung dazu gehört, der hätte in das ganze wahrscheinlich auch ein bisschen mehr Struktur gebracht.
    Das ist jetzt iwie länger geworden als es sollte, aber naja, das musste mal raus :D

    1. War einer der anstregendsten Podcasts und meiner Meinung nach auch einer der schlechtesten….auch weil Peter als Mod fehlte. So sehr die Pietsmiets gut unterhalten können, so schlecht führen sie politische Diskusionen…

      1. Ich finde es im Prinzip ja eigentlich auch sehr gut, dass sie zumindest versuchen konstruktive Diskussionen zu führen, aber holy moly, das Halbwissen was bei jedem Podcast an den Tag gelegt wird(bei dem hier vor allem von Jay) begreife ich solangsam nicht mehr. Denn seit fast 2 Jahren bringen sie wöchentlich nen Pietcast raus und haben es so gut wie nie geschafft sich vorher mal über ihre Themen zu informieren, trotz zahlreicher Kommentare unter den Pietcasts.

        1. Warum sollen sie sich den Informieren? Brammen hat sich ja dann wenigstens während des Podcast über das Thema informiert. Ich versehe nicht warum es euch so sehr stört wenn sie mit ihrem Halbwissen diskutieren. Erwartet ihr hier wirklich Politische Diskussionen auf hohem Niveau?
          Also ich höre mir die Cast immer bei der Arbeit an und es ist meiner Meinung nach ziemlich amüsant wenn man sich nicht zusehr reinsteigert in was die Jungs reden.
          Klar das Jay seine Meinung abgibt ohne überhaupt verstanden zu haben was genau Sache ist und (so kommt es mir vor) nicht richtig über die Argumente der anderen nachdenkt sondern sich in seine Version hineinsteigert.
          MFG Sam

          1. Sorry war nicht ganz fertig aber wie gesagt bei der Arbeit ist es nicht einfach einen langen Kommentar zuverfassen ohne abgelenkt zu werden.
            Also wie oben erwähnt erwartet hier keine Diskussionen auf hohem Niveau.
            Jay sollte sich vllt etwas zurück halten und mehr nachdenken.
            Im großen und ganzen aber sehr amüsant den Jungs dabei zuzuhören.
            MFG Sam

  2. Ich finde die Diskriminierung von Frauen mit der Diskriminierung von Männern zu ersetzen, löst das Problem der mangelnden Gleichberechtigung in keinster Weise.
    Als Frau kann man natürlich auch stolz darauf sein, wegen einer Quote eingestellt worden zu sein und nicht weil man am besten geeignet ist für die Stelle.

    1. Eine Quote jeder Art ist nur dann berechtigt, wenn sie dazu zwingt den objektiv besser qualifizierten Bewerber einzustellen. Ob dieser nun weiblich oder männlich ist. Solche objektiven Maßstäbe existieren, ansonsten hätten wir keine Noten in Schule, Ausbildung und Studium. Oder Zertifikate, die den Fertigkeitsgrad in etwas auszeichnen (z.B. Sprachen).
      Solange die Frauenquote also in einem Fall Anwendung findet, in dem die Frau besser qualifiziert ist und sonst wegen absurder Gründe wie möglicher Schwangerschaften abgelehnt werden würde, ist es völlig richtig, dass das Gesetz die logische Entscheidung erzwingt.
      „Wesentlich“ gleich heißt immer und in jedem Fall, dass ein Bewerber in gewissen Aspekten schlechter qualifiziert ist für die Stelle als ein anderer. Die Entscheidungsfindung in solchen Fällen gesetzlich an angeborenen Eigenschaften, wie eben dem Geschlecht, vorzuschreiben hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Wir können auch eine Ausländerquote einführen. Eine Deutschenquote. Eine „Menschen mit brauner Haarfarbe“-Quote. Gleichberechtigung erreichen wir so trotzdem nicht.

      P.S.: Jay hat hier einfach mal Recht und wird niedergeschrieen durch Brammen und den anderen. Er konnte seine Argumente allerdings auch nicht anständig vermitteln. Schade.

      1. Kopf hoch Jay, du hast deine Argumente zwar ziemlich ungeschickt Formuliert und offensichtlich noch einige Defizite auszumerzen in diesem Bereich, allerdings stehen dir Brammen und Sep in nichts nach. Das ihr bei Pietsmiet nichts von Gesprächskultur haltet ist mir schon sehr lange klar, und bei eurer Art von Content nun auch wirklich nicht einmal drittrangig, aber das war echt kaum aushaltbar. In solchen Momenten wünscht man sich den guten Piet um den Jungens mal ordentlich den Kopf gerade zu rücken.

        Außerdem bin ich mir sicher, dass gerade Brammen der ERSTE ist der sich beschwert wenn er, (bzw. in dem Fall sein Geschlecht) ungerecht behandelt wird. Es ist nunmal einfach Unfair, wenn ein für den Job besser qualifizierter Mann, (sei es durch Noten, Praktika, Berufserfahrung etc) nicht eingestellt wird weil der Chef noch seine Frauenquote vollbekommen muss.
        Ich bin mir fast sicher, dass Jay es so bzw. so ähnlich gemeint hat.
        Und anstatt einen Schritt auf Jay zu zu machen, wird sich an dummen Begriffen wie „im wesentlichen gleich“ hochgezogen. Wenn sich die Bewerber so „gleichen“ ist eine Quote ja wohl hinfällig.
        Genauso kann ich auch nachvollziehen, dass eine Quote sinnvoll sein kann, wenn die Frauen durch Fadenscheinige Ausreden und Benachteiligung an der Ausübung ihrer „Traumtätigkeit“ gehindert werden.

        Schlauster Fuchs der Runde: (Wie sooft) Christian; der hat sich gut rausgehalten :D

  3. Ich stimme Jay bei der Frauenquote zu. Brammen und Sep nennen keine Argumente und sagen immer nur, wenn beide die Mindestanforderung haben ist es doch ok die Frau zu nehmen bzw. sind Allgemein dafür ohne zu sagen warum, Jay versucht zu mindestens seinen Standpunkt mit Argumenten zu untermauern.
    Hier mal ein Vergleich zur Wirtschaftlichkeit: Du schreibst eine Stelle aus und hast drei männliche Bewerber, einer hat genau die Mindestanforderung erfüllt, einer nicht und der dritte hat zusätzlich noch zwei Zertifikate die ihn nicht überqualifiziert machen, aber für den Job interessant sein können bzw. er dadurch später weniger Fortbildungen braucht. Welchen stellt ihr ein (ohne Charisma usw.)? Den mit den extra Zertifikaten. Und jetzt stellt euch mal vor der erste ist eine Frau, wen stellt ihr jetzt ein? Die Frau um eure Frauenquote zu erfüllen und nicht verklagt zu werden, da sie ja die Mindestanforderungen erfüllt. Und jetzt erklärt mir die Gleichheit bei den beiden Beispielen?
    Ein anderer eher abweichender Vergleich, aber um es mal ganz runter zu brechen: Ihr geht in den Supermarkt und wollt einen 5 KG Sack festkochende Kartoffeln für maximal 2,50 € (Mindestanforderungen) kaufen, jetzt werden im Supermarkt eben diese von zwei unterschiedlichen Firmen verkauft. Der eine verkauft seine für 2,50€ und der andere für 2,00€, welchen kauft ihr? Die Mehrheit und Sep werden den für 2,00€ kaufen, obwohl ja beide die Mindestanforderungen halten.

    1. Ich weiß nicht, wo bei allen der Begriff „Mindestanforderungen“ herkommt. Der steht nirgendwo in dem Gesetzestext. Bei deinem Beispiel, wird der mit den zusätzlichen Zertifikaten eingestellt. Und wenn sich da 20 weiteren Frauen bewerben, die eine geringere Qualifikation haben, dann wird der Mann immer noch genommen und das völlig Gesetzeskonform.
      Diese Mindestanforderung hat Jay während dieser Diskussion erfunden. Die kommte im Gesetz nicht vor.
      Brammen und Sep diskuttieren das Gesetz, in dem es heißt „gleiche Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung“. Jay lügt einfach. So ist das Gesetz nicht.
      Er behauptet, auch wenn die Frau schlechter ist muss sie genommen werden und das stimmt nicht. So lautet das Gesetz nicht.

      1. Naja ich habe mich da etwas zu sehr mitreißen lassen von der Wirtschaftlichkeitsdiskussion. Nichtsdestotrotz bleibt ja der Grundsatz bestehen, dass wenn sich ein Mann und eine Frau auf eine Stelle bewerben, die Frau im Grenzfall eine Einstellung einklagen kann. Und wenn das nun auf die ganze Bundesrepublik und Privatunternehmen übergreift, ist die Frage (zu meinem Beistpiel): Sind die Zertifikate vor Gericht so ausschlaggebend, dass es rechtfertigt die Frau nicht vorrangig einzugestellen. Die nächste Frage ist dazu wie sieht es bei großen Unternehmen aus. Ich selbst arbeite in einem Unternehmen mit mehr als 100.000 Mitarbeitern in Deutschland und ich denke sollte es so ein Gesetz geben (für Privatfirmen) heißt es für die einzelnen Abteilungen Grundsätzlich stellt weibliche Bewerberinnen ein.
        Und nochmals hierbei geht es nicht um die Gleichberechtigung laut Grundgesetz, sondern um ein neues Gesetz in NRW nachdem bei Gleichheit Frauen vorrangig eingestellt werden sollen (zur Zeit nur für das Landesbeamtenrecht)

  4. Sorry, aber Jay hat den Podcast für mich wirklich (zumindest zu Anfang) wirklich unerträglich gemacht.

    „Natürlich ist das Clickbait“ und dann noch dieses selbstgefällige Gelächter, als wenn es das Selbstverständlichste der Welt wäre..
    Pewdiepie hat das doch bewusst gemacht, um zu zeigen, dass die Medien das direkt herausbrechen, um für sich selber Schlagzeilen zu generieren. Die Medien haben die bittere Pille selbstverständlich geschluckt, haben Titelblätter mit der Überschrift „Pewdiepie löscht seinen Youtube-Kanal!!!“ gedruckt und am Ende hat Pewds halt eben einfach mal dick den Stinkefinger rausgeholt und denen gesagt „War nur’n Joke, aber da sieht man mal wieder, wie schnell ihr sowas wie die Hyänen reißt, nur um Aufmerksamkeit zu generieren“

    Und Jay, wenn du mal Witze über Schwarze raushaust, ist das natürlich lustig, ulkig und ein Versehen..Dafür sollten dir PP-Aufträge gestrichen werden. Doppelmoral as fuck.

  5. Also ich weiß nicht was mit Jay nicht in Ordnung war, aber was er sich in diesem Podcast erlaubt hat war unter aller Sau.

    1. PewDie Pie
    Jay regt sich darüber auf, dass PewDiePie Witze über Juden macht, weil er eine Vorbildfunktion hat. Die hat er, genau wie Jay auch. Nur weil PietSmiet weniger Abonnenten hat, verschwindet die Vorbildfunktion dadurch nicht. Und Aussagen wie: „Ausschwitz war doch safe“ oder „Ich bemerke da gerade ein paar Gemeinsamkeiten zwischen mir und Hitler“ sind ausserhalb des Kontextes ganuso schlimm, wenn nicht sogar schlimmer. Nach Jays eigenem Maßstab, dürfte er nicht ein einziges PP angeboten bekommen.
    Er beschuldigt PewDiePie mit einem Clickbait dasselbe wie das Wall Street Journal zu machen. Es ist jedoch ein Unterschied, ob ich sage „Haha ich lösche meinen Kanal“ und tue es dann doch nicht oder ob ich jemandem durch meinen Artikel das Geschäft kaputt mache.

    2. Frauenquote
    Ich bin über die DUMMHEIT, die Jay an den Tag legt erschüttert. Er eröffnet ein Thema, dass er selbst nicht versteht, hat bereits ein festgelegte Meinung und als die Anderen ihn über seinen Fehler aufklären möchten, sagt er sie liegen falsch.
    Das Gesetz besagt NICHT, dass eine schlechter qualifzierte Frau genommen werden muss. Wenn eine Frau, die gerade von der Uni kommt, sich auf eine Stelle bewirbt und ein Mann, der schon 5 Jahre Berufserfahrung hat, dann kann der Mann genommen werden. Weil er besser qualifiziert ist. Es steht nirgendwo, dass eine Frau genommen werden muss, wenn sie die Mindestanforderung erreicht. Bei GLEICHER QUALIFIKATION ist die Frau zu bevorzugen. Genau wie Brammen es vorgelesen hat. Und nur EINES von Jays Beispielen greift diesen Fall auf. Wenn ich zwei gleich gut qualifizierte Bewerber habe, ein Mann und eine Frau, und die Frauenquote ist unter 50%, dann muss ich die Frau nehmen, auch wenn mir der Mann sympatischer ist.
    Der Punkt, dass er sich über die schwammige Formulierung aufregt „Von einer im Wesentlichen gleichen Eignung“, ist absoluter Schwachsinn. Denn jeder Andere in der Runde, versteht diese Formulierung nur er nicht. Wenn ich zu DUMM bin ein Gesetzestext zu lesen und zu verstehen, dann halte ich mein Maul darüber.

    Ich werde bis zum nächsten Pietcast kein Video mehr verfolgen und hoffen, dass sich Jay bis dahin eines besseren besinnt. Und sollte dort keine Entschuldigung kommen, und zwar eine richtige Entschuldigung, kein zweizeiler „Jaaaaa, sorry“, hat PietSmiet einen langjährigen Zuschauer verloren. Denn so eine Einstellung, kann und werde ich nicht unterstützen.

    PS.: Ich bin keine Frau, sondern ein Mann. Damit da keine Unklarheiten aufkommen.

    1. Irgendwo haben beide Seiten Recht, sie gucken halt auf verschiedene Grundgegebenheiten.

      Ein guter Artikel zum Beispiel vom WDR: Gutachten: Frauenförderung bei NRW-Beamten verfassungswidrig
      und mann kann dort ja dann auch auf die weiterführenden Artikel klicken.

      1. Natürlich hätte Jay recht, wenn die Gesetzesgrundlage so wäre. Aber er kritisiert das Gesetz, und die Frauen, für etwas was nicht der Realität entspricht. Wenn ein Mann besser qualifiziert ist, als eine Frau, dann wird der Mann genommen. Bei nahezu jedem Beispiel, dass Jay vorschiebt, wird, nach der Gesetzesgrundlage, der Mann genommen und nicht die Frau. Aber Jay meint die Frauen werden immer genommen.
        Er versteht das Gesetz nicht.

        1. Naja wenn zwei Personen gleichqualifiziert sind KOMPLETT gleich aber der Mann ist dem Arbeitgeber sympatischer weil er einfach Charisma hat. MUSS die Frau genommen werden und das IST Sexismus. Du wirst nicht genommen weil du ein anderes Geschlecht hast. Allerdings ist das momentan noch nötig einfach weil Arbeitgeber momentan dazu neigen lieber Männer einzustellen was wieder rum ebenfalls Sexismus ist eine Frau nicht zu nehmen einfach weil sie eine Frau ist also bekämpfen wir momentan Sexismus mit Sexismus das ist momentan noch nötig und zwanghaft fair durch die Attitüde der Arbeitgeber.

    2. Ich habe zwar in dem anderen Beitrag schon etwas geschrieben, aber hier noch etwas zu deiner 2. Aussage du sagst ja alle bis auf Jay verstehen „Von einer im Wesentlichen gleichen Eignung“, aber wie sieht es vor Gericht aus, die Frage ist doch nicht wie es der Volksmund versteht sondern wie es rechtlich aussieht, also in welcher Situation eine Frau sich einklagen kann und in welcher nicht und in wie fern sich Arbeitgeber davon beeinflussen lassen (also evtl. eine schlechter qualifizierte Frau einstellen um einem Rechtsstreit zu entgehen). Bis jetzt ist das Gesetzt ja auch „nur“ für das Landesbeamtenrecht in NRW, die Frage ist nur ob es dann nicht irgendwann auf die Privatwirtschaft übergreift.

      Zu deiner ersten Aussage, stimme ich hier eher Jay zu. Natürlich fallen bei PietSmiet des öfteren auch unkluge Begriffe wie das N-Wort usw., aber eher nebenbei für einen kurzen Augenblick. Pewdiepie hat aber bewusst die Seite geöffnet und dieses Angebot gemacht in dem er zwei Inder darum gebeten hat auf ein Schild „Death to all Jews“ zu schreiben und in einem Video zu veröffentlichen. Darüber hat er sich dann auch noch köstlich amüsiert, hier kann man also auch nicht von einer Redaktionellen Berichterstattung im nachrichtentechnischen Sinne sprechen.
      Aus meiner Sicht ist das von Pewdiepie in dem Sinne sehr viel verwerflicher als die ungeplanten Ausrutscher von Pietsmiet.

      Ihn jetzt zu einer Entschuldigung zu erpressen und eine Woche nicht die Videos zu gucken weil Jay sich nicht gut ausdrücken kann finde ich etwas lächerlich, oder denkst du wirklich das Jay so dumm ist ???
      Ich persönlich gucke die Videos weil sie mich Unterhalten, die persönliche Meinung von den einzelnen PietSmiet-Mitgliedern interessiert mich da eher weniger und ich finde es interessant solche Diskussionen zu verfolgen, wäre doch langweilig wenn alle gleicher Meinung wären und zusätzlich nicht Differenzieren könnten.

      1. Meiner Meinung nach sind die Aussagen der Piets auch nicht schlimm und PewDiePie ist da etwas naiv oder unvorsichtig vorgegangen. Nur hat Jay gesagt, es ist richtig, dass er all seine Verträge verloren hat und das er selbst Schuld ist, selbst wenn es aus dem Zusammenhang gerissen wird.
        Seiner Logik nach wäre er ebenso selbst Schuld, wenn PietSmiet keine PPs mehr angeboten bekommt.
        Im Kontext war PewDiePies Aktion „schlimmer“. Aber außerhalb des Kontextes sind die Aussagen der Piets alleine durch ihre Anzahl angreifbar. Ich finde es halt bedenklich, wenn Jay sagt er ist selbst Schuld, wenn es aus dem Zusammenhang genommen wird.

        Zu einem möglichen Rechtsstreit würde es ja sehr selten kommen. Nehmen wir an, es kommt auch in der Privatwirtschaft. Ich bin eine Frau und bekommen den Job nicht. Wenn ich klagen will, muss ich erstmal herausfinden, wer den Job letztendlich bekommen hat. Und dann muss ich noch herausfinden wie gut diese Person qualifiziert ist.
        Wenn ich das nicht tue, würde ich blind klagen ohne zu wissen, ob die andere Person nicht doch besser geeignet ist. Und würde dann das Risiko eingehen den Prozess zu verlieren und die Anwaltskosten zu haben.
        Natürlich entstehen durch solche Gesetze immer die Möglichkeit des Missbrauchs, nur würde, meiner Meinung nach ein solches Gesetz mehr helfen als Schaden. Ich bin natürlich kein Jurist, aber ich habe in meinem Studium gelernt Gesetzestexte zu lesen und zu verstehen.
        Das jetzige Gesetz ist in diesem Fall wirklich eindeutig.

        Mein größtes Problem ist nicht einmal die Einstellung von Jay, wenn er meint, dass Gesetz wäre unfair. Mein Problem besteht darin, dass ER dieses Thema vorschlägt ohne sich wirklich zu informieren und sich Anhand eines Artikels direkt eine Meinung bildet und daran bis zum Schluss krampfhaft festhält. Zugegeben Br4mm3n und Sep erklären es teilweise schlecht und auch teilweise falsch. Aber wenn ich ein solch brisantes Thema anspreche, dann kann ich vorher 5 Minuten Recherche betreiben. Die gesamte „Diskussion“ war in dieser Form unnötig, weil die Seite, die Jay eingenommen hat nicht existiert. Er hat Problem geschaffen, was nicht existiert und dieses dann kritisiert.
        Und auch wenn keine böse Absicht dahintersteckt, so sind solche Halbwahrheiten schlimmer, als irgendwelche Beleidigungen, weil sie ein viel größeres Konfliktpotenzial haben.

        Außerdem erpresse ich Jay doch nicht. Ich bin auch nur irgendein Lappen vor der Tastatur. Ob hier jetzt ein Spaten mehr oder weniger auf der Seite rumhüpft merkt sowieso keiner. Ich starte hier ja keine Petition „Boykottiert PietSmiet“. Er sollte sich dadurch auch nicht zu einer Entschuldigung genötigt führen, weil diese dann sowieso Erzwungen wäre. Damit will ich hauptsächlich Jay darauf hinweisen, dass er mehrer Fehler gemacht und diese Konsequenzen haben können. Ich bin natürlich eine sehr, sehr, sehr kleine Konsequenz. Aber wenn ich Jay oder die Anderen, dadurch bringen kann bei wichtigen Themen vorher ein wenig vorsichtiger zu sein, haben wir doch alle was davon.

    3. Wofür soll er sich bitte entschuldigen? Für deine DUMMHEIT?
      Klar drückt er sich nicht gerade geschickt aus, aber du hast den Kern des Pudels des Problems wohl auch nicht erkannt.
      Im Grunde versucht er zu Argumentieren, dass jede Form von Bevorzugung/Benachteiligung absolut scheisse ist und man nunmal den mit der besten Eignung einstellen sollte.
      Das haben die anderen Jays Mund so auch nicht entnehmen können, also sei dir verziehen, allerdings muss man auch nicht gleich ausfallend werden und komplett überreagieren.

      1. Die Diskussion dreht sich aber nicht um Bevorzugung/Benachteiligung im Allgemeinen. Sondern Jay regt sich nur über dieses Gesetz auf. Nur kennt dieses Gesetz nicht, weshalb Br4mm3n es ja auch zitiert. Und das ist DUMM. Dieses Thema ist nicht zufällig während des Pietcast aufgekommen, Jay hat es sich bewusst ausgesucht ohne zu recherchieren.
        Alleine der Pietcast-Youtube-Upload hat 50.000+ Zuschauer. Das heißt Jay hat mindestens 50.000 Menschen ein komplett falsches Bild über dieses Gesetz vermittelt. Das Gesetz ist in diesem Fall nicht mal so wichtig, weil es eigentlich nur um Beförderungen im Beamtenbereich geht, nicht mal um das Auswahlverfahren des Jobs. Stichwort: Vorbildfunktion

        Aber wir nehmen Jays Beispiel:
        Mindestanforderung für den Job: 100 kg von A nach B tragen zu können.

        Bewerberin A: schafft 102 kg
        Bewerber B: schafft 200 kg

        Beide haben die Qualifikation für den Job, aber Bewerber B ist besser qualifiziert und wird daher auch genommen. Aber nach Jays Ansicht muss Bewerberin A genommen werden. Und das steht nicht im Gesetz, dass er kritisiert.
        Br4mm3n hat dieses Thema nicht vorgeschlagen hat sich aber innerhalb von 5 Minuten mehr informiert, als Jay.

        Und wenn ich in eine Diskussion starte ohne mich zu informieren ist das DUMM. Ich sage nicht das Jay dumm ist. Er hat 3 oder 4 Jahre lang Tiermedizin studiert, so blöd kann er nicht sein. Aber hier hat sich dumm verhalten. Und er sollte sich, meiner Meinung nach, dafür entschuldigen, dass er mehr als 50.000 Menschen falsch informiert hat. Danach können sie nochmal über das Gesetz diskutieren und Jay kann das Gesetz immer noch ungerecht finden, aber bitte mit den richtigen Fakten.

  6. WTF Jay:

    Artikel 3 GG
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

    1. Naja aber der Staat fördert Gleichberechtigung mit Sexismus. Denn fair ist es definitiv nicht jemanden wegen seinem Geschlecht zu bevorteilen sofern sie gleiche Vorraussetzungen für einen Job haben. Allerdings sag ich nicht das es momentan nicht nötig ist. Das Gesetz gibt es nicht ohne Grund. Liegt darin das der Durchschnitts Arbeitgeber mometan einfach lieber Männer einstellt sei es wegen Angst vor Schwangerschaft oder aus anderen gründen.

  7. Fand den Podcast alles in allem gut. Chris zu laut, Jay leider unfähig seine (mmn berechtigten) Standpunkte auszuführen, dhalu mit zu wenig Redeanteil, Dennis mit zu wenig Durchsetzungsvermögen/schlechtem Timing in Sachen Diskussionsleitung. Trotzdem höre ich va immer gerne Jay und Dhalu reden,

  8. Wollte noch anhängen, dass ich es echt beeindruckend finde, wie Jay bei seps treudoofer, unreflektierter, belehrender Art zu „Argumentieren“ ruhig bleibt.

  9. Das war meiner Meinung nach mit der schlechteste podcast von Pietsmiet :(
    Das erste Problem ist, dass Peter als nearly unabhängiger Moderator fehlt. Brammen ist zwar unterhaltend aber halt zu extrem pro oder contra zu einem Thema um wirklich ausgeglichene Diskussionen aufkommen zu lassen.

    Jay war heute für mich der Zwiespalt schlechthin. Bei der Pewdiepie-Diskussion totale Doppelmoral und uneinsichtig auch über den eigenen Content , bei der Frauenqoute der einzige mit Argumentationsansätzen die zwar jaytypisch umständlich angegangen werden aber eigentlich nachvollziehbar sind zumindest in einer Diskussion.

    Chris und Dhalu hätten mit mehr Redefreude das Ungleichgewicht Zwischen Brammen/Sep gegen Jay ein bisschen ausgeglichen ,waren dafür aber verständlich in ihren Aussagen weil sie auch mal nachdenken und nicht nur ihre eine Floskel dreschen so wie es Brammen hier durchgehend tut.

    Ja und Sep… Sep fand ich mit einem Wort einfach nur Arrogant. Was er gegen Jay hier abgezogen hat war einfach ignorant hoch 10. Ständig ins Wort fallen, auslachen an Stellen wo er einfach nicht zuhört und es deswegen nicht versteht was der Punkt von Jay ist… sehr schwach wie ich finde. Desweiteren plappert er meistens nur Brammen nach und das in den meisten Punkten auch noch völlig verdeht.

    Das schlimmste war aber wohl einfach das durchgehende aneinander vorbei Gerede von Brammen und Sep an Jays eigentlichem Punkt, der künstlichen Erhöhung irgendwelcher Quoten auf Kosten der Gleichberechtigung. (Frauen in „Männerberufen“ oder andersherum, beides sollte nach dem leistungsprinzip gewertet werden, nicht nach Anteilsquote.)

    Ich hoffe Peter fehlt nicht mehr so oft, zumindest bei der Pewdiepie-Diskussion schien er ein etwas angereichertes Halbwissen zu haben (bezogen auf den Facebook-Post) als der gesamte Rest zusammen.

    1. Ich hätte Dhalus Standpunkt auch gerne gehört, allerdings habe ich aus den paar Podcasts in denen er dabei war schon öfter mitbekommen, dass er sich bei kritischen Themen lieber zurückhält. Glaube er würde interessante Sachen sagen können.

      Am schlimmsten war nicht das „Vorbeigerede“, sondern dass Niederschreien Jays, als dieser sein Argument endlich mal ausformulieren wollte. Ab dem Punkt hat Jay auch richtiger Weise gesagt, dass er keinerlei Interesse mehr an einer Diskussion mit Brammen und Sep hat.

  10. PewDiePie hat mehr Subs als England EInwohner.
    Nächste Woche mache ich einen Zusammenschnitt von PietSmiet rechtem und sexuellen Sprüchen (ich hab Stoff für 3000 folgen)

  11. die Mindestgröße war früher anders.
    Meine mutter ist desweden rausgeflogen (also bei eurem Polizei ding weil sie eínfach ein Zweg is )

  12. Kann mir mal jemand die E-Mail-Adresse geben? Ich arbeite im Öffentlichen Dienst und ich muss etwas zu dem Thema mit der Frauenquote loswerden, sonst platzt mir noch der Kopf.

    1. (@PietSmiet: ehrlich, könnt Ihr die Mailadresse nicht mal irgendwo hinschreiben, so dass man sie findet? Im Podcast wird sie hin und wieder gesagt, aber wenn man es mal eilig hat und die Zeit zum Nachhören fehlt, wird es blöd. Vielleicht bin ich aber auch nur dumm zum Finden, wer weiß.)

      Also, stattdessen hier:

      Mir sind einige Dinge während des Teils mit der Frauenquote gehörig gegen den Strich gegangen.

      @Quellenanalyse:
      Nur weil ein Nachrichtenmagazin (NTV? N24?) darüber berichtet, muss es nicht wahr sein, denn auch dort kann etwas falsch verstanden oder überdramatisiert oder sogar polemisiert werden. In den Dienstrechten der Bundesländer und des Bundes gibt es verschiedene Regelungen, die aber insofern alle ähnlich sind, da sie den hohen Ansprüchen genügen müssen, die das Grundgesetz vorgibt.

      @Wesentlich:
      Jay hat sich so an dem Begriff „wesentlich“ aufgehängt und da ging mir das Messer in der Tasche auf. Eine solche Formulierung ist schwammig formuliert, weil das Leben an sich schon schwammig ist. Einen 1:1-Vergleich von Qualifikationen kann man etwa noch bei Einstellungen – wenn Schulnoten, Abschlusszeugnisse, der NC, usw. eine Rolle spielen – anstellen, das fängt aber spätestens dann an, schwierig zu werden, wenn man die Notendurchschnitte von Bewerbern aus unterschiedlichen Bundesländern nimmt. Eine 1 aus Bayern hat ein anderes Gewicht als eine 1 aus Niedersachsen. Finde ich unglücklich, aber geschenkt. Nein, wirklich kompliziert wird es, wenn es später um Ausschreibungen und Beurteilungen geht.
      Weil die Menschen im Öffentlichen Dienst unterschiedliche Tätigkeiten (auch innerhalb derselben Behörden und Ämter) über unterschiedlich lange Zeiten und mit zwischendrin erworbenen Fähigkeiten und Spezialisierungen ausüben, ist eine so scharf abgrenzbare Formulierung einfach nicht möglich. „Im Wesentlichen“ ist eine Annäherung nach oben oder unten und bedeutet NICHT, dass die weiblichen Bewerber mit schlechterer Eignung besser gestellt werden, sondern ist wertneutral. „Wesentlich“ ist etwas Gutes und dient dem Schutz aller Beteiligten. Das Gegenteil (eine strenge Auslegung „ein Bewerber muss zu 100% für die Anforderungen geeignet sein“) ist nicht möglich, oder könnte der Manipulation dienen, um eine Person einen ganz bestimmten Job zu geben (eine sogenannte „Passbildausschreibung“).

      Wenn es in Ausschreibungstexten später (z.B. beim Zoll) heißt:
      – Muss Besoldungsgruppe A8 angehören
      – Muss Führerschein besitzen
      – Muss Schichtdiensttauglich sein
      – Muss aus dem waffentragendem Bereich stammen

      …, dann ist der Fall klar und es können sich alle – Männer wie Frauen bewerben, die A8 (Hauptsekretär/Hauptsekretärin) sind, einen gültigen Führerschein besitzen, an der Waffe ausgebildet worden sind (inkl. Zusatzausbildung) und Bock auf Schichtdienst haben, dorthin bewerben.

      Wenn es aber z.B. heißt
      – muss 10 Jahre im Ermittlungsdienst gearbeitet haben
      – muss 5 Jahre als Hundeführer Dienst geleistet haben
      – muss Rechtshänder sein (ist quatsch jetzt, aber dient nur der Veranschaulichung )

      …, dann geht das nicht mehr, denn dann hat man ggf. sich schon jemanden ausgeguckt, der *zufällig* schon einen entsprechenden Lebenslauf vorweisen kann. Das wäre dann eine Passbildausschreibung.

      „Wesentlich“ oder „Im Wesentlichen bedeutet immer „vergleichbar“. Wenn es zu einem Stechen kommen sollte, also dass man der Auffassung ist, dass sämtliche Voraussetzungen und Qualifizierungen identisch oder vergleichbar (gut) sind, wird solange weitergeforscht, bis man auf einen grünen Nenner kommt und dann werden alte Beurteilungsergebnisse und sogar Schulnoten aus dem Bewerbungszeugnis rausgekramt. An dieser Stelle gibt es dann die Möglichkeit, Frauen vorzuziehen, aber keine Frauen, die *schlechter* sind, sondern *genauso* gut. Und auch handelt sich nicht um eine Diskriminierung von Männern, sondern um eine Aufhebung einer Ungleichbehandlung von Frauen und/oder eine Anhebung des Durchschnitts, denn Frauen sind eindeutig unterrepräsentiert. Übrigens werden Menschen mit körperlichen Behinderungen bei vergleichbarer Qualifikation sogar den Frauen vorgezogen.

      Ein anderer Faktor ist die Nachwuchsgewinnung: wenig Frauen in diesen Berufsfeldern kann auch bedeuten, dass es einfach grundsätzlich zuwenige Bewerberinnen gibt und man auf diese Weise versucht, ihnen den Beruf/die Berufe attraktiver zu machen. Wie gesagt: bei *gleicher* Eignung. Und „Körpergröße“ hat nichts mit qualitativer Eignung zu tun, sondern orientiert sich an den Durchschnittswerten (Frauen sind i.d.R. ein wenig kleiner als Männer)…

      @Stadionbeispiel:
      …aber nicht unbedingt schwächer. Das Beispiel mit den Polizistinnen im Stadion hat mich umgehauen, wirklich! Da haben wir als Gedankenbeispiel eine Face-to-Face-Situation zwischen einem besoffenen Hooligan und einer Frau, die in Kampfsport, waffenloser Selbstverteidigung und Schusswaffengebrauch ausgebildet wurde, vollbewaffnet ist (Dienstwaffe, Reizstoff, evtl. Schlagstock), in Schutzmontur mit Helm, Panzerung und Gerät steht und Jay meint allen Ernstes, dass der Hooligan einen Vorteil ihr gegenüber hat? Warum? Nur weil er ein Mann ist? Weil er größer ist und über mehr Muskeln besitzt?
      Steile These und ich glaube, da unterschätzt aber jemand die Frauen ganz gewaltig. Selbst ohne Waffen könnten diese Frauen ihr Gegenüber blitzschnell zu Brei hauen, wenn sie denn wollten.

      Man nimmt Leute, die den Anforderungen entsprechen, also nicht *unter* der Messlatte liegen. Aber andersherum, wenn Bewerber zu 200% über der Latte sind, dann ist das zwar schön für sie, gibt ihnen aber keinen Vorteil den 100- oder 110%lern gegenüber. Anderenfalls müsste man die Latte auf 200% hochsetzen.

      1. Beim Durchlesen Ihres/deines Kommentars sind mir einige Dinge aufgefallen, die ich so nicht nachvollziehen kann, deshalb würde ich mich über eine Antwort freuen.

        Werden diese Passbildausschreibungen nicht dadurch umgangen, dass man die Ausschreibung folgendermaßen formuliert (um beim Beispiel zu bleiben)? Oder ist das im ÖD verboten?
        „Erfahrungen im Ermittlungsdienst und im Umgang mit Hunden sind erwünscht, aber nicht Vorraussetzung“

        Die Unterrepräsentation kann doch nur dadurch entstehen, dass sich der Anteil der Frauen in n-ter Führungsebene nicht mit dem Anteil an Frauen im Unternehmen deckt, warum wurde das nicht so im Gesetzestext formuliert? (Ich habe ihn nicht gelesen, sondern hier nur irgendwo den Wert 45% aufgeschnappt, sollte das also getan worden sein kann dieser Absatz ignoriert werden).

        Weiterhin wird die Person (ob es jetzt eine Frau oder eine „andere Minderheit“ ist, sei mal dahingestellt) doch nicht dadurch ungleich behandelt, dass ihr Vorgesetzter nicht der gleichen Randgruppe angehört, sondern dadurch, dass sie aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu dieser Randgruppe nicht für den Posten ihres Vorgesetzten vorgesehen ist.

        Zur Nachwuchsgewinnung: Ich weiß nicht ob ich da alleine bin, aber mir wird ein Beruf doch nicht dadurch schmackhaft gemacht, dass man mir sagt ich werde schnell befördert damit irgendeine Quote erfüllt wird (die sich ja wie gesagt sowieso an der Frauenquote im Gesamtunternehmen orientieren muss), sondern dadurch, dass die Konditionen gut sind (unabhängig von Äußerlichkeiten oder eigenen Meinungen).

        Dass sich körperliche Anforderungen am Bevölkerungsdurchschnitt orientieren, halte ich für unzweckmäßig, aber das hatte Br4mm3n schon erläutert.

        1. (Ich muss ohne Login antworten, da ich nicht zuhause bin, sondern im Wartebereich beim Arzt sitze und die Daten nicht auswendig weiß)

          Zur Passbildausschreibung: mein Beispiel war nicht das Beste. Ich versuche es anders zu veranschaulichen… – wenn es um Stellen geht, die besetzt werden sollen, dann muss man eruieren, welches die zu erfüllenden Voraussetzungen sind und formuliert entsprechend die Ausschreibungsbedingungen. Es gibt Stellen, die frei werden (vielleicht durch Krankheit des vorherigen Stelleninhabers), aber auch nicht unbesetzt sein dürfen. Dort wird dann jemand interimsmäßig eingesetzt, bis ein Nachfolger/eine Nachfolgerin gefunden ist. Es könnte passieren (was nicht sein darf und soll), dass die Behördenverantwortlichen eben diese Person dort auch dauerhaft eingesetzt sehen wollen. Wenn dies auf Gutsherrenart geschieht und es keine Ausschreibung gibt, käme das einer Beförderung durch die kalte Küche gleich (Beispiel: der Leiter einer Amtes – A12 – erleidet einen Schlaganfall und scheidet dauerhaft aus und sein Vertreter – A11 – wird dort eingesetzt, damit die Geschäfte weiterlaufen können). Was macht man? Man schreibt eine Stelle mit einem dezidiert genannten Anforderungsprofil aus. Eine Passbildausschreibung könnte so formuliert werden, dass nur der eingesetzte bisherige Vertreter (der sich ebenfalls darauf bewirbt) diesem Anforderungsprofil gerecht werden kann (z.B. „muss Erfahrung in der Leitung eines XY-Amtes besitzen“ oder ähnliche Kriterien, die er eher erfüllen kann, als der Großteil der anderen Bewerber). Aus diesem Grund kann eine eine schwammigere Formulierung wie „wesentlich“ helfen, um das Fenster nicht zu klein zu mauern.

          Körperliche Einschränkungen:
          Wir stellen auch Blinde ein. In einem Beruf, der sehr textbasiert ist, wo man Gesetze, Verordnungen und Erlasse lesen und verstehen muss und viel Schriftverkehr hat, ist ein Sehender klar im Vorteil. Aber hier lautet die Anforderung nicht, man muss sehen können, sondern man muss Texte (aus diesem Fachgebiet „verstehen und ver- und bearbeiten“ können. Und das löst man durch durch entsprechende Vorleseprogramme und Ein- und Ausgabegeräte. Ein blinder Bewerber erreicht also die 100%, ein Sehender auf jeden Fall mehr, dennoch würde man nicht aus dem Grund immer den Sehenden vorziehen. Denn das, worum es geht, können beide.

          Übertragen, weil irgendwo weiter oben schon mal das Beispiel mit den Säcken vorkam: wenn die Eignungsvoraussetzung ist, man muss 100 Kilo-Säcke von A nach B tragen können, sind die Menschen, die 103 Kg-Säcke tragen können, genauso im Rennen (=Auswahlverfahren), wie die, die es auf 160 Kg bringen. Einzig Bewerber, die nur 80 Kg oder 99 Kg schaffen, fallen runter. Das gilt für den Staat auf Gemeinde-, Länder- und Bundesebene, an den aus Gründen der Chancengleichheit per Gesetz strengere Anforderungen zu stellen sind, als meinetwegen an den kleinen Maurerbetrieb, der lieber gern den 160 Kg-Sackschlepper einstellen möchte.

          (Ich schreibe später noch etwas, kann nur gerade schlecht)

  13. Alter Vater.
    Bei den Beispielen mit Mann und Frau bin ich fast ausgerastet. Entweder sind Brammen, Sep ect. absolute Realitätsverweigerer und wollten Jay’s Beispiele einfach nicht verstehen oder einfach nur unfassbar beschränkt und konnten Jay’s Beispiele nicht verstehen.
    Dieses dauernde „belächeln“ von Sep mit seinem Kichern hat das Ganze bestätigt. Wenn man keine Ahnung hat und dem Gegenüber einfach nicht Recht geben will…einfach mal belächeln. Ganz großes Kino!
    Der ganze Abschnitt war einfach nur „Machen wir Jay einfach mal ne Zeitlang runter“.
    Absolut unter aller Sau.
    Vielleicht sollte man die Pietcastleitung Chris übertragen sollte Peter mal nicht anwesend sein. Brammen aka. Ichdrehemiralleswieicheswill ist dafür absolut ungeeignet. Nicht nur in dieser, sondern bisher auch in jeder vergangenen Folge.

  14. Hallo,
    ich bin gerade dabei euren PodCast zu hören.

    Das Thema um Pwiediepie ist so eine Sache. Ich hab mir gleich mal das Video von Pwiediepie angeschaut um mir eine eigene Meinung zu bilden. Für mich ist seine Reaktion im Video schon Beweis genug um davon auszugehen, dass er kein Antisemit ist und selbst merkt, dass dies ein Schritt über die Grenze war. Auf der anderen Seite ist es schon etwas komisch, dass er das Video überhaupt online gestellt hat.
    Nunja sein Ding. Das er damit Kritik provoziert müsste jedem klar sein. Um mich auch dem Team PietSmiet im wesendlichen anzuschließen ist er deshalb nicht gleich ein Antisemit.

    SO nun zum Thema Frauenquote.
    Ich versteh Jay in dem Sinn soweit, solang man die Information aus seiner Quelle bezieht. Denn Gleichberechtigung heißt gleiche Vorraussetzungen und objektive Bewertung der Eigenschaften für den Job.
    Jay hat ja schon öfters diskussionswürdige Aussagen. Was mich bei diesem PodCast nur sehr beunruhigt hat ist seine Logik.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, hat er Veterinärmedizin studiert oder studiert es noch???
    Wie kann man als naturwissenschaftlich beeinflusster Mensch so sturköpfig am Unverstädnis festhalten???
    Rational gesehen müsste gerade ihm als Veterinärmedizinstudent bewusst sein, dass kein Mensch 100% gleich ist.

    Was mich zum Ende der Diskussion etwas genervt hat ist, dass ich Jay nicht mehr wirklich folgen (akkustisch) konnte und somit seine Argumentation nicht mehr nachvollziehen konnte.

    Was mich beunruhigt ist das es überhaupt notwendig ist so ein Gesetz zu beschließen. In einer gleichberechtigten Gesellschaft sollten solche Gesetze nicht notwendig sein. Ich versteh sowieso nicht, warum Frauen auch schlechter bezahlt werden. Dafür hab ich kein Verständnis.

    Naja ich bin für Diskussionen gern bereit und würde dies gern mit klaren Argumenten führen. Jedem seine Meinung!

    Viele Grüße ans Team PietSmiet

  15. Das war ja echt mal eine Tortur. Grundsätzlich kann man schon mal sagen, fehlt ein sehr großer Part des Ensembles wenn Piet nicht dabei ist. Brammen sehe ich als Moderator ungeeignet, zumindest wenn es um streitbare Themen geht.
    Hoffentlich fehlt Peter in Zukunft einfach nicht mehr, aber wenn es doch vorkommt könnte Chris ja mal die Leitung übernehmen, dafür müsste er sich dann nur deutlich mehr einbringen, was ich ihm aber zutraue.

    Für die beiden Hauptthemen kann man schon mal sagen, würde ein wenig Recherche nicht schaden und wie ihr selbst schon sagt, dann auch aus mehr als einer Quelle.
    Allerdings gehört es, so wie heute, ja schon zum guten Ton beim Pietcast einfach mal blind auf die schwierigsten, politischen Themen drauf loszureden, vielleicht nochmal kurz eine Überschrift durchlesen, aber das muss dann auch reichen.
    Das reicht, aber eben nicht, wenn man ein Thema anspricht muss man zu einem gewissen Grad informiert sein. Das gleiche gilt aber auch, wenn man gegenargumentieren will.

    Jedoch kann es auch uninformiert unterhaltsam werden, wenn eine vernünftige Diskussion entsteht und die Seiten gerecht verteilt sind. Und nicht, wie heute: Jay auf der einen Seite, ein wenig zu uninformiert.
    Auf der anderen Seite Brammen in seinem Modus in dem er immer Recht hat, auch wenn er es nicht hat und Sep der sich in 99% der Fälle auf die Seite gegen Jay stellt, beim Thema auch null informiert ist, aber Hauptsache Jay ins Wort fallen und arrogant lachen während er versucht seinen Punkt zu erklären. Chris und Dhalu, die sich für meinen Geschmack zu sehr zurück halten.
    Da fehlt vielleicht auch einfach ein Peter, ohne den es offenbar einfach nicht vernünftig geht.
    Für den Pietcast ist Peter ist einfach der „Fels“ in der Brandung.

    1. Hole gerade die letzten beiden Pietcasts nach und da musste ich hier vorbeischauen, endlich mal ein Kommentar in dem differenziert wird…
      Aber juckts in den Fingern.

      Bevor ich auf die Themen eingehe, lassen mir die Charaktereigenschaften keine Ruhe.
      Wahrscheinlich wird mich Jay schon beim nächsten Pietcast zu einem Facepalm zwingen, aber ich kann bei all seinen (sonstigen) Scherzen nicht verstehen wieso er desöfteren so niedergemacht wird und dann in so einer Art und Weise und solch einem Ton.

      Auch wenn man es aus Spielen gewöhnt ist wundert mich da eure (zwischenmenschliche) „Lernkurve“ schon gewaltig, ist doch nicht gesund oder förderlich für Freundschaften jmd. ständig in eine Schublade zu stecken.
      Auch wenn ihr potentielle Auswirkungen heute relativiert, am Ende wusste man nicht „woran es lag“ bzw. wie vor einpaar Jahrzehnten „wie es soweit kommen konnte“, unterbewusste Spannungen oder aufgewzungene Rollen passieren sehr schnell.

      Peter versucht desöfteren (wenn er nicht gerade völlig lustlos ist) zumindestens einwenig zu differenzieren.
      Auch wenn er sich ebenfalls mitreissenlassen kann scheint er mir manchmal der einzige in der Gruppe zu sein, der der deutschen Sprach und ihren rhetorischen Kniffen mächtig ist.
      Zumindestens stellt er sich meistens nicht dumm indem er sich an Formulierungen festnagt und so das Verständnis in einer Diskussion steigert.

      Brammen, der rechthaberische Besserwisser, versucht (bis auf Peter oft erfolgreich) seine Rolle den anderen aufzuzwingen und bedient sich auch mal (schmutziger) Rhetorik.
      Man könnte manchmal meinen er hätte die Komplexitätstheorie erschaffen und gelöst zugleich, so sehr muss er doch die Themen durchdringen, dass ihr seinen komplexen Gedankengängen nicht folgen könnt.
      Insbesondere die ihrer Komplexität geschuldete Anpassungsfähigkeit in den Argumenten können so manches Intellekt übersteigen.

      Was mich aber am stärksten wundert ist die Gehässigkeit von Sep, dem in der Vergangenheit doch gerade aus der Community schon soviel (in den meisten Fällen ungerechtfertigter) Hass widerfahren ist.
      Die Reaktion darauf hat schon fast Züge eines „Drachenlords“…
      Eigentlich müsste man doch gerade dann in der Lage sein eher auf die Ideen hinter einer Aussage einzugehen.
      Stattdessen redet er „von oben herab“, versucht ohne eigene Argumente und Standpunkt zu berichtigen, ohne Selbstreflektion und innerlich Bezug auf Themen zu nehmen die man von den Grundargumenten oder -diskussionspunkten vergleichen kann.
      So lässt er einfach garkeine Diskussion zu in der auch mal gegenseitig Ideen ausgetauscht werden könne und man so auf einen gemeinsamen Nenner kommen könnte oder sich weiterentwickelt.
      Hat sich bei mir leider nicht zum erstenmal mit wertenden Aussagen über andere und der treuen Verteidigung seines „status quo“ (s. die Firmen werdens schon irgendwie machen) unsympathisch gemacht.

      Chris und Jay sind Kandidaten die bewusst oder unbewusst sehr schnell auf Formulierungen anspringen können und dafür sorgen können, dass sich dadurch alles deutlich anstrengender gestaltet.
      Der Unterschied ist allerdings, dass Chris eher Themen relativiert oder sich zurückhält wenn sie „bristant“ werden (bis auf die Relativierung von Sachverhalten sehe ich da kein Problem), während Jay sich versucht einzubringen.
      Aber aus irgendeinem Grund macht man sich über ihn lächerlich, obwohl man selbst ebenfalls nur Halbwissen anzubieten hat.
      Wenn er im Kopf offensichtlich eine Assoziation hat die er selbst nicht 1zu1 wiedergeben kann, aber versucht es (meist unglücklich) auszuformulieren, weil vllt. andere mehr damit anfangen können oder sein Standpunkt besser verstanden wird, dann dräscht man nicht auf ihn ein sondern versucht die Gedankenschritte nachzuvollziehen. (s. Quotendiskussion, man hat ihn kein Stück verstehen wollen)
      Diese Art von emotionaler Intelligenz ist anscheinend eine (im Leben essentielle) Fähigkeit die nur Peter besitzt und von seiner linguistischen Intelligenz herrühren könnte. (Dhalu ist ja nicht im Pietsmiet-Team)

      Ingesamt gesehen war am Ende Jay der einzige der versucht hat etwas zu hinterfragen…
      Die meisten Randbedingungen für die Beispiele und Argumente die Jay geliefert stammen von eben gerade von Sep und Brammen.

      1.PewDiePie:
      Jay versucht mMn zu vermitteln, was mit der allgegenwärtigen Logik mit der sonst immer vorgegangen wird normalerweise folgen müsste.
      Wenn man das realisiert hätte, gäbe es eine solange Diskussion garnicht, gerade weil man am Ende zum Punkt kommt was man dann noch trauen könne und auch vergangene Diskussionen und das „status quo“ in der Gesellschaft hinterfragt werden müsste.
      Das fällt allerdings nur dann auf wenn man selbst (indirekt) betroffen ist, wie bei Killerspielen oder eben immerwieder bei Youtubern.

      2.Gleichberechtigung:
      Auch wenn hier niemand wirklich auf die Komplexität eines Menschen eingeht, versucht Jay zumindestens eine Grundsatzdiskussion einzuleiten.
      Er passt sich ja auch Stück für Stück den Randbedingungen der „echten Gesetzen“ an, wenn man hier eine Diskussion zugelassen hätte statt sich an Formulierungen festzuhalten, um ja auch als „Sieger“ aus der Diskussion rauszugehen, hätte man auch zu einer „Gretchenfrage“ gelangen können.
      Aber stattdessen wurde das eigentliche Anliegen ignoriert…

      PS: Übt mal einwenig Trials, einfach relativieren, dass man für „Noobigkeit“ bekannt ist zieht nicht und diese verdirbt euch auch den eigentlichen Spaß am Spiel. :D

  16. Wow. 34 Minuten pisst sich Sep über die Medien und vor allem das Wallstreet Journal auf und wie wichtig es ist sich ne Meinung zu bilden, nachdem man alle Fakten und Artikel gelesen hat.
    Und dann fällt im Nebensatz, dass er den Artikel noch nicht mal gelesen hat, sondern alle Fakten und seine komplette Meinung folglich nur aus dem Response Video von Pewdiepie gezogen hat.
    Ganz großes Kino…
    Wenigstens kommt dann nach Chris Nachfrage wenigstens noch die Erkenntnis, dass man den Artikel doch mal lesen sollte.

    Ich schaue schon seit fast 5 Jahren jedes eurer Videos (Lieblingsargument) und kenne euch und eure (In)Kompetenzen in allen Lebensbereichen inzwischen ziemlich gut.
    Dennoch würde ich mir wünschen, dass ihr bei solchen brisanten Themen und in einem Format, in den ihr mit eurer Meinung (im Gegesatz zB zu Trackmania) eher ernst genommen werden (ob ihr wollt oder nicht) wenigstens die Artikel DAVOR mal lest, über die ihr euch so ewig aufregt.
    So wie Sep es ja auch sagt, aber leider nicht tut.

    Nachdem ich da schon fast abgekotzt hätte hat es Sep im 2. Teil wieder komplett gut gemacht.
    Aber wtf an Jay.? Du sprichst ein Thema an wo Brammen in 2 Minuten mehr Fakten gesammelt hat als du. Und selbst nach den schlüssigsten Argumentationsketten von Sep und Brammen bleibst du einfach stur bei deiner Ansicht.
    Kannst du natürlich machen aber ne Diskussion so zu beenden finde ich persönlich halt auch etwas schwach.

    Wie viele andere auch wünsche ich mir in Zukunft wieder Peter als Teil von solchen Diskussionen.

    !!! Bitte zensiert euch aber auch in Zukunft nicht selbst. Eventuell klingt hier vieles härter als es gemeint ist, aber sich solcher Themen (Politik und so) in der Öffentlichkeit komplett nicht anzunehmen so wie Dhalu will glaub ich keiner eurer Zuhörer*innen und Zuschauer*innen. !!!

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