PietCast #101 – Superbowl & Diskriminierung

Ladys and Gentlemen, Chris war in Amerika um eine Sportveranstaltung zu schauen die ich nicht verstehe. Aber unterhaltsam sind seine Erlebnisse in Trumpland trotzdem. Vor allem, wenn er sich in seinem Privatbus von Big Mama herumkutschen lässt :D

Später wird es dann hitzig: Wir reden über Diskriminierung oder auch keine Diskriminierung und wer das überhaupt bestimmt. Fünf Männer reden darüber, was für Frauen diskriminierend ist. Unterhaltung pur.

Vielen Dank fürs Zuhören und danke für alle Kommentare.
– Pedda

13 Gedanken zu „PietCast #101 – Superbowl & Diskriminierung“

  1. Ich finde ja das z.B Zuschauer eine Masse ist und dadurch kein Geschlecht hat. Aber das „Damen und Herren“ ist eine spezifische Beschreibung des Geschlechts und Kollegen usw. ist für mich ungeschlechtlich.

    1. Das ist nicht nur dein Empfinden das ist sogar Fakt. Man nennt dies den „generischen“ Maskulin.
      Wenn man sagt „Liebe Zuschauer“ oder „Liebe Stunden“ dann ist natürlich die gesamte Zuschauerschaft bzw. Studentenschaft gemeint.
      Herr bzw. Dame ist eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen.
      Man findet dies übrigens in fast allen germanischen bzw. romanischen Sprachen und nur in Deutschland wird mal wieder ein Hehl darüber gemacht, ob der generische Maskulin denn nicht diskriminierend sei.
      Diese künstliche Diskussion ist einfach unglaublicher Schwachsinn. Da gebe ich Br4mm3n vollkommen Recht.
      Sprache ist ein natürlicher und gesellschaftlicher Prozess. Ich lasse mir nicht von höheren Institutionen oktroyieren wie ich denn meine Texte zu verfassen haben.
      Meines Erachtens ist der generische Maskulin nicht nur, NICHT diskriminierend, sondern die anderen Alternativen haben auch praktische Nachteile.
      Sie stören den Lesefluss und sehen unsäglich hässlich aus.
      Ich meine:
      Sehr verehrte ZuschauerInnen
      Sehr verehrte Zuschauer*Innen
      Sehr verehrte Zuschauer_Innen
      Das sind doch keine deutschen Worte? Was soll denn bitte ein Großbuchtabe mitten in einem Wort oder ein Stern oder ein Unterstrich. Ich meine: WTF?!
      Auch ist der generische Maskulin faktische Realität.
      Ansonsten müssten wir den Bürgersteig ja auch in BürgerInnensteig?! umbenennen?!
      Unsere Sprache basiert in großen Teilen einfach auf dem generischen Maskulin ist natürlich so gewachsen, wie auch in vielen anderen europäischen Sprachen aus.
      Wenn man es anständig machen will dann sagt man von mir aus:
      Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer.
      Aber diese anderen alternativen sind einfach ein absoluter Graus, sehen hässlich aus, stören den Lesefluss und sind für mich nicht Bestandteil der deutschen Sprache.
      Mir durch die Verwendung des generischen Maskulins aber Diskriminierung zu unterstellen ist die Höhe…

  2. Mal wieder guter Podcast👌🏾😂
    Was die Diskriminierung angeht bin ich komplett auf Dennis Seite. Da ich Feminismus sowieso ziemlich lächerlich finde regt mich dieses Thema schon wieder richtig auf. Von mir aus soll jeder sagen und schreiben was er will aber ich werde ganz bestimmt nicht , auch wenn es gefordert wird, Kollege/Kolleginnen schreiben. Ich bleibe bei Kollege und wenn sich eine weibliche Person darüber aufregt, ist mir das relativ egal, am ehesten lache ich noch denn für mich kann man über solche leute nur lachen 😂.

    1. Feminismus ist ja nicht das Probelm. Wie sagt man so schöne ohne Sexismus gäbe es keinen Feminismus und dass die Vertreterinnen ihn selbst nicht mögen (außer vielleicht Alice Schwarzer).
      Was dieses Gendersprech angeht simm ich aber zu. Das ist nämlich ne Aktion von der Sorte: „Wir machen mal was, damit die mal ruhig sind.“ Obwohl es vollkommen Sinnlos ist. Um Feminismus nicht mehr täglich ertragen zu müssen muss der Sexismus aus dieser Gesellschaft verschwinden, da stimme ich den Darstellen der aktuellen Anstalt zu. Aber diese Umbenennungen und ähnliches sind einfach nur sinnlos, da am Ziel vorbei.

  3. Schöner Cast, nur 2 Dinge:

    1. Chris, cooler Dude, mein Favorit, immer relaxed, nicht ganz so überdreht wie die anderen und trifft am ehesten meinen Humor. Jetzt wo das gesagt ist: Du mieser WICHSER, ich würde morden für eine solche Tour. Ich hoffe, du weißt zu schätzen, was du da erleben konntest. Ich gönne es dir von Herzen, aber FICK DICH! :-) Ich bin übelst neidisch…

    2. Als echter Ingenieur (*hust*Bachelor ist kein Dipl.-Ing.*hust*) und Teilzeit-Naturwissenschaftler will ich Chris korrigieren. Ein Flug von Nordamerika nach Europa ist kürzer, weil auf der Nordhalbkugel der Jetstream von West nach Ost weht, man also MIT dem Wind fliegt. Tatsächlich (ein Wort, das ihr viel zu oft verwendet) dreht sich die Erde bei einem solchen Flug in die gleiche Richtung und nicht, wie Chris meinte, dem Flug entgegen.

  4. Ich muss Brammen zustimmen.
    Meiner Meinung nach sind in Wörtern wie: “Zuschauer“ oder “Gegner“, Frauen nicht ausgeschlossen. Es werden, nur weil das Wort kein “in“ oder “innen“ beinhaltet, nicht nur Männer angesprochen.

  5. Ich als Frau finde diesen Gender-Wahnsinn anstrengend. Wer braucht denn eine weibliche Ampelfrau oder immer beide Anredemöglichkeiten? Ich arbeite im Informatikbereich, der ja doch sehr männerdominiert ist und trotzdem wird man gleichberechtigt. Finde sogar in einigen Dingen werden Frauen bevorzugt. Wir haben einen Frauen-Ruheraum :) auf Konzerten und Festivals gehen Frauen regelmäßig aufs Männerklo, wenn die Frauenschlange zu voll ist. Wenn das ein Mann machen würde, würde der wahrscheinlich angezeigt werden. Inzwischen wird doch oft mit zweierlei Maß gemessen.

  6. Die Zuschauer bezeichnet die Menge von Menschen, ob weiblich oder männlich, die bei etwas zuschaut. Eine Menge von Menschen hat kein eindeutiges Geschlecht, sie besteht aus beidem. Das Wort Mensch hingegen hat ein Geschlecht, der Mensch ist ein männliches Wort. Sprich, „die Zuschauer“ steht stellvertretend für „die Menschen, die X zuschauen“.
    „Die Zuschauer streiken“ -> „Die Menschen, die X zuschauen, streiken“
    „Die Zuschauer und Zuschauerinnen streiken“ -> „Die Menschen und Menschinnen streiken“. Ihr erkennt den Bullshit hoffentlich selbst.
    Wenn man diesen Wahn mitmacht, dann muss man sich allerdings auch fragen ob die explizite Aufteilung einer großen Gruppe in zwei getrennte Gruppen, nicht auch eine Form der Diskriminierung darstellt.

    P.S.: Im nächsten PietCast gibt es dann bestimmt eine Mail, dass man doch statt weibliche Formen von Wörtern zu erfinden, subjektivierte Adjektive verwenden soll.
    „Studierende“ – ein semantisch einfach völlig falsches Konstrukt, da es mich nur in dem Moment anspricht, in dem ich tatsächlich studiere, also in Vorlesungen, Seminaren, Übungen sitze oder Studiumsstoff lerne.
    „Studierendenzahl“ eine Zahl, die sich dauerhaft verändert, weil nicht alle eingeschriebenen Studenten (!) dauerhaft am Studieren sind. Dieser Genderwahnsinn ist einfach nur dumm und unnötig.

  7. Echt entspannend sich am Abend den Pietcast anzuhören und obendrauf ist es echt ein spannender. Ich liebe die Leute von Pietsmiet einfach.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.